GHIT Fund investiert in portables Ebola-Diagnosesystem
Der GHIT Fund investiert rund 140 Millionen Yen in ein tragbares Schnelldiagnosesystem für Ebola. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Osaka Metropolitan University, K.K. DNAFORM und dem nationalen Institut für biomedizinische Forschung (INRB).

Der GHIT Fund gab am 23. Juli 2026 eine Investition von rund 140 Millionen Yen (ca. 862.000 USD) in ein Projekt zur Entwicklung eines portablen Schnelldiagnosesystems für Ebola bekannt. Das System wird gemeinsam von der Osaka Metropolitan University, K.K. DNAFORM und dem National Institute for Biomedical Research (INRB) der Demokratischen Republik Kongo entwickelt.
Diese Finanzierung unterstützt frühe Entwicklungsmeilensteine, einschließlich der Erstellung und Validierung von Prototypen zur Erkennung des Bundibugyo-Virus, einem Ebola-Stamm. Diese Bemühungen sind entscheidend für die Vorbereitung und Reaktion, insbesondere nach der Erklärung des Internationalen Gesundheitsnotstands durch die Weltgesundheitsorganisation im Mai 2026 aufgrund des Bundibugyo-Virus-Ausbruchs.
Das Projekt nutzt die GenPad-Plattform von DNAFORM, ein portables isothermisches System zur Nukleinsäureamplifikation. Diese Technologie ist für den Einsatz in abgelegenen oder ressourcenarmen Gebieten konzipiert, da sie keine umfangreiche Laborausrüstung oder eine stabile Stromversorgung benötigt, was sie für den Einsatz bei Ausbrüchen geeignet macht.
Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Entwicklung von Diagnosewerkzeugen im Einklang mit der globalen 100-Tage-Mission zu beschleunigen, die darauf abzielt, medizinische Gegenmaßnahmen innerhalb von 100 Tagen nach Identifizierung einer Pandemiebedrohung verfügbar zu machen.