Geisterjobs schaden Arbeitsmarkt: Neue Gesetze in New York
New York hat „Geisterjobs“ verboten – Stellenausschreibungen, die Unternehmen nicht besetzen wollen. Die Praxis schadet sowohl Arbeitssuchenden als auch Arbeitgebern, indem sie das Vertrauen in den Einstellungsprozess untergräbt.

Der Bundesstaat New York hat ein Gesetz verabschiedet, das sogenannte „Geisterjobs“ verbietet und Unternehmen untersagt, Stellenanzeigen zu veröffentlichen, die sie nicht besetzen wollen.
Das neue Gesetz verlangt von Arbeitgebern, klar anzugeben, ob eine Stelle nicht innerhalb einer bestimmten Frist, in der Regel 90 Tage, besetzt wird. Ziel ist es, die Transparenz zu erhöhen und die Frustration der Arbeitssuchenden zu verringern.
Die Verbreitung von Geisterjobs, die oft zum Aufbau von Kandidatenpools genutzt oder einfach nach Besetzung einer Stelle vergessen werden, schadet Berichten zufolge sowohl Bewerbern als auch Arbeitgebern. Arbeitssuchende können das Vertrauen in den Arbeitsmarkt verlieren, während konforme Unternehmen qualifizierte Kandidaten verlieren könnten, die desillusioniert werden.
Dieser Trend kann auch dazu führen, dass Top-Kandidaten selbst auf KI-gestützte Screening-Tools setzen, was die Unterscheidung echter Talente von künstlich generierten Profilen erschwert. Wenn Bewerbungen einheitlich erscheinen, wird die Erkennung starker Kandidaten zu einer erheblichen Herausforderung.
Experten raten Unternehmen, Vertrauen durch verbesserte Kommunikation, Priorisierung von Bewerber-Feedback und die Berücksichtigung einer kompetenzbasierten Einstellung wiederherzustellen. Beurteilungen können die Fähigkeiten eines Kandidaten überprüfen und KI-generierte Bewerbungen herausfiltern, was zu einem gerechteren und effektiveren Arbeitsmarkt führt.