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Gildan Activewear sieht sich Sammelklage wegen irreführender Finanzberichte gegenüber

Investoren haben eine Sammelklage gegen Gildan Activewear eingereicht, da das Unternehmen seine Finanzlage und Vertriebspraktiken falsch dargestellt haben soll.

3. November 2026
Gildan Activewear sieht sich Sammelklage wegen irreführender Finanzberichte gegenüber

Gegen Gildan Activewear Inc. wurde vor einem US-Bundesgericht eine Sammelklage eingereicht. Die Kläger werfen dem Unternehmen vor, zwischen dem 19. Februar 2025 und dem 15. Juni 2026 irreführende Angaben zu seiner finanziellen Situation und seinen Wachstumsfaktoren gemacht zu haben.

Kern der Vorwürfe ist das sogenannte „Channel Stuffing“, bei dem Händler mit übermäßigem Lagerbestand belastet wurden, um die ausgewiesenen Umsatzzahlen künstlich in die Höhe zu treiben. Zudem soll das Unternehmen Synergieerwartungen aus der Übernahme von HanesBrands übertrieben und Sättigungserscheinungen bei den Vertriebskanälen verschleiert haben.

Nach der Veröffentlichung eines Berichts von Jehoshaphat Research im Juni 2026, der diese Praktiken hinterfragte, sank der Aktienkurs des Unternehmens um rund 19 Prozent. Anleger können sich bis zum 14. Dezember 2026 als Hauptkläger für das laufende Verfahren bewerben.

Originalquelle: prnewswire.com