Sammelklage gegen Gildan Activewear wegen Vorwürfen der Umsatzmanipulation
Gegen Gildan Activewear wurde eine Sammelklage eingereicht, da das Unternehmen seine Verkaufszahlen durch Kanalvollstopfung künstlich aufgebläht haben soll, was zu einem Kurseinbruch von 18,7 % führte.

Die Anwaltskanzlei Kahn Swick & Foti, LLC hat eine Wertpapiersammelklage gegen Gildan Activewear Inc. eingeleitet. Die Klage stützt sich auf den Vorwurf des sogenannten 'Channel Stuffing', bei dem Vertriebspartnern Produkte in übermäßigen Mengen geliefert wurden, um Verkaufszahlen kurzfristig zu schönen.
Der Klageschrift zufolge vermittelte diese Praxis ein falsches Bild der finanziellen Lage des Unternehmens. Nach Bekanntwerden der tatsächlichen Lagerbestände verlor die Aktie 18,7 % an Wert, was bei Anlegern zu erheblichen Verlusten führte.
Investoren, die von den Kursverlusten betroffen sind, können bis zum 14. Dezember 2026 Anträge auf die Rolle des Hauptklägers einreichen. Der Fall verdeutlicht potenzielle Risiken hinsichtlich der Transparenz und der Umsatzrealisierungspraktiken des Unternehmens.