Sammelklage gegen Gildan Activewear wegen Vorwürfen irreführender Geschäftspraktiken
Gildan Activewear sieht sich einer Sammelklage gegenüber, in der dem Unternehmen vorgeworfen wird, Umsatzzahlen durch fragwürdige Lagerhaltungsmethoden manipuliert zu haben.

Die Kanzlei Kessler Topaz Meltzer & Check, LLP hat beim zuständigen US-Bezirksgericht eine Wertpapier-Sammelklage gegen Gildan Activewear Inc. eingereicht. Der Vorwurf betrifft den Zeitraum vom 19. Februar 2025 bis zum 15. Juni 2026.
Laut Klageschrift soll Gildan das sogenannte „Channel Stuffing“ angewendet haben, um Umsätze vorzuziehen und die Wachstumszahlen des Unternehmens künstlich zu erhöhen. Zudem wird dem Unternehmen ein Mangel an angemessenen internen Kontrollsystemen vorgeworfen, was zu irreführenden Angaben gegenüber Investoren führte.
Nachdem ein Analysebericht von Jehoshaphat Research am 16. Juni 2026 die Geschäftspraktiken öffentlich machte, verlor die Gildan-Aktie 18,7 Prozent ihres Wertes. Anleger, die in dem genannten Zeitraum Verluste erlitten haben, können sich bis zum 14. Dezember 2026 als Hauptkläger registrieren lassen.