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Gildan Activewear sieht sich Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs gegenüber

Nach einem deutlichen Kurssturz haben Investoren eine Sammelklage gegen Gildan Activewear eingereicht. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, seine Finanzergebnisse manipuliert zu haben.

27. Oktober 2026
Gildan Activewear sieht sich Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs gegenüber

Gildan Activewear ist in New York Ziel einer Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs geworden, nachdem der Aktienkurs des Unternehmens um 18,75 Prozent eingebrochen war. Die Kläger werfen dem Bekleidungshersteller vor, Umsätze durch vorzeitige Lieferungen an Vertriebskanäle künstlich aufgebläht und die Effektivität interner Finanzkontrollen falsch dargestellt zu haben.

Die Klageschrift argumentiert, dass diese Praktiken dazu dienten, ein verzerrtes Bild der finanziellen Lage und der Wachstumsaussichten des Unternehmens zu vermitteln. Investoren fordern nun Schadensersatz für Verluste, die aus der angeblichen Verschleierung operativer Mängel resultieren.

Betroffene Anleger haben bis zum 14. Dezember Zeit, sich der Sammelklage anzuschließen. Die gerichtliche Aufarbeitung wird klären, ob das Unternehmen gegen Offenlegungspflichten verstoßen und seine Bilanzen unrechtmäßig dargestellt hat.

Originalquelle: prnewswire.com