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Gesundheit

Globaler Zugang zu Medikamenten und Impfstoffen verbessert sich, aber Arbeit bleibt

Der Access to Medicine Index zeigt Fortschritte von Pharmaunternehmen bei der Verbesserung der Verfügbarkeit von Medikamenten und Impfstoffen in Entwicklungsländern. GlaxoSmithKline (GSK) führt weiterhin, aber erhebliche Verbesserungsbereiche bleiben bestehen.

11. Juni 2026
Globaler Zugang zu Medikamenten und Impfstoffen verbessert sich, aber Arbeit bleibt

Der neueste Bericht des Access to Medicine Index zeigt Fortschritte bei der Sicherstellung des globalen Zugangs zu Medikamenten und Impfstoffen, insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bis 2030 erfordert kontinuierliche Verbesserungen beim Zugang zu Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika.

GlaxoSmithKline (GSK) hat seine Position als Branchenführer bei der Verbesserung des Zugangs zu Medikamenten in ärmeren Regionen beibehalten. Laut Bericht verfügt GSK über eine klare Strategie, die in seinen gesamten Geschäftsansatz integriert ist, und bleibt stark in Forschung und Entwicklung. Novartis folgt GSK dicht, und zu den weiteren Top-Unternehmen gehören Johnson & Johnson, Pfizer und Sanofi.

Die Access to Medicine Foundation, eine unabhängige Stiftung mit Sitz in Amsterdam, veröffentlicht den Index alle zwei Jahre. Er bewertet die Bemühungen von 20 führenden Pharmaunternehmen, den Zugang zu Medikamenten und Impfstoffen in 106 Ländern zu verbessern. Die Bewertung berücksichtigt Faktoren wie Investitionen des Unternehmens in Forschung und Entwicklung sowie die globale Verteilung ihrer Produkte.

Der Bericht hebt hervor, dass acht Unternehmen nun systematisch berücksichtigen, wie Produkte während der Entwicklungsphase für ärmere Länder zugänglich gemacht werden können. Es besteht jedoch weiterer Verbesserungsbedarf, insbesondere bei der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen für neu auftretende Infektionskrankheiten. Während die Anzahl der Projekte im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie zugenommen hat, bleiben die Entwicklungsarbeiten für andere bedeutende Bedrohungen, wie Viren der Nipah- oder Zika, begrenzt.

Originalquelle: pharma-fakten.de