Globaler Kunstmarkt zeigt synchronisierte Erholung bei Auktionen im Frühjahr 2026
Der globale Kunstmarkt zeigte im Frühjahr 2026 Anzeichen einer synchronisierten Erholung, da die Indizes für chinesische, impressionistische und zeitgenössische Kunst gleichzeitig stiegen.

Der globale Kunstmarkt zeigte im Frühjahr 2026 Anzeichen einer synchronisierten Erholung, laut den neuesten MM Art Indices, die von der Cheung Kong Graduate School of Business (CKGSB) in Zusammenarbeit mit der SDA Bocconi School of Management veröffentlicht wurden. Die Indizes für chinesische, impressionistische und zeitgenössische Kunst stiegen alle im selben Auktionszeitraum. Dieser gleichzeitige Anstieg deutet auf ein wiedererlangtes Vertrauen in wichtigen Segmenten des Auktionsmarktes nach mehreren Jahren der postpandemischen Korrektur hin.
Der MM Chinese Art Price Index stieg im Frühjahr 2026 um 1,7 %, während die impressionistische Kunst um 15,0 % und die zeitgenössische Kunst um 10,8 % zulegten. Dieser gleichzeitige Anstieg deutet auf eine Stabilisierung des Marktes nach einer Korrekturphase hin.
Langfristige Leistungsdaten deuten darauf hin, dass die chinesische Kunst das stärkste Segment ist. Seit dem Jahr 2000 ist der MM Chinese Art Price Index von einem Basiswert von 1 auf 6,83 gestiegen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von etwa 7,8 % entspricht. Im Vergleich dazu wuchs die impressionistische Kunst jährlich um 3,5 % und die zeitgenössische Kunst um 4,8 %.
Der Bericht weist jedoch auf Ungleichmäßigkeiten bei der Erholung hin. Innerhalb der chinesischen Kunst stiegen zeitgenössische Kunst um 18,6 % und Ölgemälde um 21,9 %. Umgekehrt sanken moderne Kunst um 4,7 % und Tuschemalerei um 4,0 %, was auf einen selektiveren Markt hindeutet, der international anerkannte und liquide Kategorien bevorzugt.