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Gesundheit

Zahl der weltweiten Krebsneuerkrankungen könnte bis 2050 massiv steigen

Ein aktueller Bericht der WHO warnt vor einem Anstieg der jährlichen Krebsdiagnosen auf nahezu 35 Millionen bis zum Jahr 2050.

2. November 2026
Zahl der weltweiten Krebsneuerkrankungen könnte bis 2050 massiv steigen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die zu erwartende Entwicklung der Krebszahlen als drastische gesellschaftliche Herausforderung ein. Neben der physischen Belastung leiden Betroffene häufig unter massiven finanziellen Problemen sowie psychischen Folgen. Die WHO betont, dass die Erkrankung nicht nur das Individuum, sondern das gesamte familiäre Umfeld dauerhaft verändert.

Die Belastung ist regional unterschiedlich verteilt: Während Europa im Verhältnis zur Einwohnerzahl überdurchschnittlich hohe Erkrankungsraten aufweist, kämpfen viele afrikanische und asiatische Länder mit einer hohen Sterblichkeitsrate bei vergleichsweise niedrigeren Fallzahlen. Weltweit ist Krebs nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache.

Positive Ansätze in der Prävention zeigen jedoch Wirkung. Der Rückgang beim Tabakkonsum und die Bekämpfung infektionsbedingter Krebsarten durch Hygiene und Impfungen haben in vielen Regionen die Fallzahlen gesenkt. Zudem hat sich die politische Aufmerksamkeit erhöht: Ein Großteil der untersuchten Länder verfügt mittlerweile über strukturierte nationale Krebsbekämpfungsprogramme.

Originalquelle: pharma-fakten.de