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Gesundheit

WHO: Globale Impfabdeckung stagniert

Die weltweite Impfkontinuität ist seit 2023 unverändert, und die Fortschritte bei der Erreichung der Ziele für 2030 sind unzureichend, so ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Juli 2025. Millionen von Kindern erhalten weiterhin keine grundlegenden Impfungen.

9. Juni 2026
WHO: Globale Impfabdeckung stagniert

Genf – Die weltweite Impfrate ist seit 2023 stabil geblieben, aber die Fortschritte bei der Erreichung der Kernziele der „Immunisation Agenda 2030“ sind unzureichend, so ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Juli 2025. Im Jahr 2024 erhielten schätzungsweise 14,3 Millionen Kinder überhaupt keine Routineimpfungen.

Der Bericht zeigt, dass 85 % der Säuglinge weltweit die dritte Dosis des DTP-Impfstoffs (gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten) erhielten. Die Abdeckung mit der ersten Dosis des Masernimpfstoffs lag bei 84 %, immer noch unter dem Niveau von 2019 (86 %). Die Gelbfieberimpfung in Risikogebieten beträgt nur 52 %, deutlich unter den empfohlenen 80 %.

Es gibt erhebliche Unterschiede in der Impfrate zwischen den Ländern, die oft mit dem Einkommensniveau zusammenhängen. Während der Impfstoff gegen Haemophilus influenzae Typ b weltweit eine Abdeckung von 78 % für drei Dosen erreichte, variierten die regionalen Unterschiede stark von 94 % in der europäischen Region bis zu 34 % in der Region Westpazifik. Bei der Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) erreichte die Erstimpfungsrate im Jahr 2024 31 %, ein bemerkenswerter Anstieg von 17 % im Jahr 2019, aber immer noch weit vom Ziel von 90 % bis 2030 entfernt.

Die Impfrate gegen Hepatitis B lag weltweit bei 83 % für drei Dosen. Bei den ersten Impfungen von Neugeborenen gab es jedoch erhebliche Unterschiede von 17 % in der afrikanischen Region bis zu 79 % in der Region Westpazifik. Die WHO betonte, dass Malaria weiterhin eine Haupttodesursache bei Kindern südlich der Sahara darstellt, obwohl Malariapflichtimpfungen zunehmend in nationale Impfprogramme integriert werden.

Trotz einiger Verbesserungen betont die WHO die Notwendigkeit verstärkter Anstrengungen zur Verbesserung der Impfraten und zur Sicherstellung, dass kein Kind ohne lebensnotwendige Impfungen bleibt.

Originalquelle: who.int