Länder des globalen Südens fordern stärkere Kooperation in der Technologiepolitik
Staaten des globalen Südens sollen ihre Zusammenarbeit in multilateralen Institutionen vertiefen, um die Chancen der technologischen Entwicklung gerechter zu verteilen.
In Peking unterstrichen politische Entscheidungsträger die Notwendigkeit einer geschlossenen Haltung des globalen Südens. Ziel ist es, in internationalen Gremien mehr Gewicht zu erlangen, um die wirtschaftliche Globalisierung sowie technologische Fortschritte stärker zugunsten der eigenen Regionen zu beeinflussen.
Experten weisen darauf hin, dass die derzeitigen technologischen Innovationen primär durch Industriestaaten geprägt werden. Durch eine engere Abstimmung hoffen die Schwellenländer, ihren Einfluss auf globale Standards zu vergrößern und die digitale Infrastruktur vor Ort effizienter auszubauen.
Der Vorstoß zielt darauf ab, Abhängigkeiten von externen Anbietern zu verringern und eine regionale Basis für zukunftssicheres Wachstum zu schaffen. Die Bemühungen sollen in kommenden diplomatischen Verhandlungen fortgesetzt werden, um faire Rahmenbedingungen für den digitalen Wandel zu etablieren.