Gnomon Alpha übertrifft Wettbewerber im 2. Quartal 2026 mit neuer Leerverkaufsstrategie
Die Strategie von Gnomon Alpha stieg im zweiten Quartal 2026 um 9,6 %, während der SG CTA Index weitgehend unverändert blieb. Das unternehmenseigene Leerverkaufsmodell zeigte ebenfalls eine starke Performance.

Gnomon Alpha LLC gab bekannt, dass seine Anlagestrategie im zweiten Quartal 2026 eine Rendite von 9,6 % erzielte und damit den SG CTA Index, der im gleichen Zeitraum nur minimale Gewinne verzeichnete, deutlich übertraf. Diese Leistung erfolgt zu einer Zeit, in der traditionelle Marktkorrelationen durch makroökonomische Belastungen herausgefordert werden.
Gegründet von Jay Feuerstein, Chief Investment Officer, stützt sich Gnomon Alpha auf über 30 Jahre Erfahrung in systematischen globalen Makroinvestitionen, komplexer Portfolio-Konstruktion und Marktarbitrage. Feuersteins Karriere umfasst leitende Positionen bei Institutionen wie Drexel Burnham Lambert, Lehman Brothers und Bear Stearns. Bevor er 2019 Gnomon Alpha gründete, rief er Xenon Capital Management ins Leben, das von Goldman Sachs Asset Management angeschoben wurde und später von Manning & Napier übernommen wurde.
Die Strategie des Unternehmens basiert auf einer systematischen, regelbasierten Matrix, die über globale festverzinsliche Wertpapiere, Aktienindizes, Rohstoffe und Devisen handelt. Sein ursprüngliches Framework umfasste drei verschiedene Untermodelle: Risk Regime Model, Engel Model und Vega Model. Insbesondere konzentriert sich das Vega Model auf das Leerverkaufen globaler Aktienindizes in Zeiten makroökonomischer Instabilität. Dieses strukturelle Leerverkaufs-Framework zeigte eine Korrelation von -0,62 zu fallenden Märkten und diente als Portfolio-Absicherung.
Im Jahr 2024 stellte eine Divergenz zwischen den Maßnahmen der Zentralbanken und den Renditen von Staatsanleihen eine Anomalie dar, die die Performance vorübergehend beeinträchtigte. Gnomon Alpha hat seine Modelle angepasst, wobei Feuerstein die kontinuierliche Forschung und die Weiterentwicklung seiner systematischen Frameworks in Echtzeit betont. Das Unternehmen hat ein neues Sigma-Modell eingeführt, das Preisgeschwindigkeit und Trends über statische Zinskurvenannahmen stellt, mit dem Ziel, amid Marktturbulenzen einen nicht korrelierten Benchmark für Kunden bereitzustellen.