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Goldman Sachs verbietet Mitarbeitern den Handel mit Wahlen und Finanzereignissen

Goldman Sachs hat seine Richtlinien für den persönlichen Handel aktualisiert und verbietet Mitarbeitern nun Wetten auf Wahlen, Fusionen und andere Ereignisse mit potenziellen finanziellen Konflikten. Andere Finanzinstitute haben ähnliche Beschränkungen eingeführt.

10. Juli 2026
Goldman Sachs verbietet Mitarbeitern den Handel mit Wahlen und Finanzereignissen

New York, NY – Goldman Sachs hat seine Richtlinien für den persönlichen Handel überarbeitet und verbietet Mitarbeitern nun, sich an spekulativen Geschäften zu beteiligen, die Interessenkonflikte schaffen könnten. Gemäß den aktualisierten Richtlinien dürfen Mitarbeiter keine Verträge handeln, die sich auf Wahlen, Fusionen, Bitcoin-Preise oder die eigene Umstrukturierung der Bank beziehen.

Während Wetten auf Sport und Unterhaltung weiterhin zulässig sind, erstreckt sich das Verbot auf Verträge, die sich auf einzelne Unternehmen, Finanzmärkte, regulatorische Entscheidungen, Wahlen und bestimmte geopolitische Ereignisse beziehen. Goldman Sachs lehnte eine Stellungnahme zu dieser Angelegenheit ab.

Die Entscheidung der Bank steht im Einklang mit einem breiteren Trend in der Finanzbranche. Balyasny Asset Management hat bereits Anfang dieses Jahres ein ähnliches Verbot erlassen. JPMorgan Chase untersagt seinen Mitarbeitern den Handel auf der Grundlage nicht-öffentlicher oder vertraulicher Informationen über Prognosemärkte. Morgan Stanley bezieht Prognosemärkte ebenfalls in seinen Verhaltenskodex für Mitarbeiter ein.

Die Bedenken reichen über die Wall Street hinaus, da Technologieunternehmen und Nachrichtenredaktionen ähnlichen Fragen gegenüberstehen. Die Möglichkeit für Mitarbeiter, auf Ereignisse zu wetten, über die sie Einblick haben oder die sie durch ihre Arbeit beeinflussen könnten, wirft Fragen nach potenziellen Interessenkonflikten und Risiken der Marktmanipulation auf.

Originalquelle: inc.com