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Goldman Sachs schränkt Nutzung von KI-Codierungstools für Nicht-Techniker ein

Goldman Sachs begrenzt den Zugriff auf fortschrittliche KI-Programmierwerkzeuge auf Ingenieure, um Risiken besser zu kontrollieren.

5. November 2026
Goldman Sachs schränkt Nutzung von KI-Codierungstools für Nicht-Techniker ein

Goldman Sachs hat den Zugriff auf KI-basierte Codierungstools wie Anthropic Claude Code und Microsoft GitHub eingeschränkt. Die Nutzung ist nun primär Ingenieuren und quantitativen Analysten vorbehalten. Diese Entscheidung folgt auf Bedenken hinsichtlich der Produktivität und potenzieller Risiken bei der Anwendung dieser Technologien durch fachfremdes Personal.

Laut einem Unternehmenssprecher evaluiert die Bank verschiedene KI-Werkzeuge in Pilotphasen, um deren Eignung und Sicherheitsrisiken zu bestimmen. Nach Abschluss dieser Phasen werde der Zugang auf die Gruppen beschränkt, die am besten geeignet seien, die Werkzeuge langfristig produktiv zu nutzen. Berichten zufolge stieß diese Entscheidung bei Händlern auf Kritik, die die Tools für Datenanalysen und Modellierungen verwendet hatten.

Die Finanzbranche ringt derzeit mit der Balance zwischen technologischer Geschwindigkeit und notwendigen Kontrollmechanismen. Andere Großbanken wie JPMorgan Chase und die Bank of America haben ebenfalls zur Vorsicht gemahnt und betont, dass KI-generierte Ergebnisse ohne menschliche Überprüfung erhebliche Risiken bergen können.

Ungeachtet der Einschränkungen treibt Goldman Sachs seine interne KI-Strategie weiter voran. Die Bank unterhält weiterhin firmeneigene Chatbots für alle Mitarbeiter und testet neue KI-Assistenzsysteme für das Investmentbanking, um die Forschung und Berichterstellung zu unterstützen.

Originalquelle: fastcompany.com