Google Chrome verschärft Regeln für Datensammlung durch Erweiterungen
Google Chrome verschärft ab August die Regeln für die Datenerfassung durch Browser-Erweiterungen. Erweiterungen, die exzessiv Nutzerdaten sammeln oder gegen die neuen Richtlinien verstoßen, werden aus dem Store entfernt.

Google verschärft die Datenschutz- und Datensammelrichtlinien für seine Chrome-Browser-Erweiterungen. Ab dem 1. August werden Erweiterungen, die gegen diese neuen Vorgaben verstoßen, aus dem Chrome Web Store entfernt.
Die aktualisierten Regeln schreiben vor, dass Erweiterungen nur Daten sammeln dürfen, die für ihre Kernfunktionalität unerlässlich sind. Jede Erweiterung, die Informationen anfordert oder sammelt, die nicht in direktem Zusammenhang mit ihrem Hauptzweck steht, wird als Richtlinienverstoß betrachtet.
Darüber hinaus erhöht Google die Transparenzanforderungen. Entwickler müssen alle von ihren Erweiterungen gesammelten Datentypen auf der Angebotsseite des Stores klar offenlegen, unabhängig davon, ob der Entwickler die Daten als geringfügig einstuft. Entwicklern ist es auch untersagt, ihre Datensammelpraktiken durch spätere Updates ohne ausdrückliche Benachrichtigung des Nutzers zu ändern.
Zusätzlich hat Google eine neue Richtlinie eingeführt, die Erweiterungen verbietet, die speziell dazu entwickelt wurden, die Sicherheitsvorkehrungen, Nutzungsbeschränkungen oder andere Schutzmaßnahmen von KI-Plattformen zu umgehen. Dies soll verhindern, dass Erweiterungen Sicherheitsmaßnahmen umgehen, die von künstlichen Intelligenzdiensten implementiert wurden.