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Technologie

Google verknüpft KI-Tools und Suchfunktion in Schulen

Google erlaubt Schulen, KI-Funktionen zu deaktivieren, verknüpft diese Wahl jedoch mit der Deaktivierung der Google-Suche.

3. November 2026
Google verknüpft KI-Tools und Suchfunktion in Schulen

Google hat eine neue Richtlinie für seine Bildungsprodukte angekündigt, die es Schulverwaltern ermöglicht, KI-Werkzeuge standardmäßig abzuschalten. Die Neuerung bringt jedoch eine weitreichende Einschränkung mit sich: Schulen, die auf KI-Funktionen verzichten, verlieren gleichzeitig den Zugriff auf die Google-Suche.

Betroffen sind Anwendungen wie Gemini, Gemini Notebook und weitere KI-gestützte Funktionen im Unterricht. Das Unternehmen bietet keine Möglichkeit, die Suchfunktion unabhängig von den KI-Tools zu nutzen, was Schulen vor eine schwierige Entscheidung zwischen der vertrauten Suchmaschine und einer Ablehnung der KI-Integration stellt.

Die Richtlinie ist eine Reaktion auf die wachsende Debatte über den Einsatz von Sprachmodellen in K-12-Bildungseinrichtungen. Indem Google die Entscheidungsgewalt an die Schulen delegiert, überträgt das Unternehmen die Verantwortung für die technologische Ausrichtung, schränkt aber durch die Bündelung der Funktionen die praktische Umsetzbarkeit ein.

Die Umsetzung der Änderungen ist für die kommenden Monate geplant. Schulen müssen nun bewerten, ob die Abhängigkeit vom Google-Ökosystem eine Abkehr von der KI-Technologie überhaupt zulässt oder ob der Wechsel zu alternativen Bildungsplattformen erforderlich wird.

Originalquelle: arstechnica.com