Google erntet Kritik für Pläne zur Abschaltung der Suche an Schulen mit KI-Restriktionen
Google kündigte an, dass Schulen, die keine KI-Tools des Unternehmens zulassen, künftig auch keinen Zugriff mehr auf die Google-Suche erhalten.

Google steht in der Kritik, nachdem das Unternehmen bekannt gab, dass Bildungseinrichtungen, die ihre KI-Dienste nicht nutzen, den Zugang zur Google-Suche verlieren werden. Google argumentiert, dass die Suchfunktion und die KI-Tools des Unternehmens mittlerweile so eng miteinander verzahnt seien, dass ein isolierter Betrieb der Suche nicht möglich sei.
Chris Phillips, zuständig für den Bildungsbereich bei Google, bestätigte, dass Schulen, die den Einsatz von Gemini ablehnen, ihre Schüler künftig mit einem Hinweis konfrontieren müssen, dass die Suchfunktion für sie gesperrt ist. Diese Koppelung zwingt Schulen zur Entscheidung zwischen dem Verzicht auf KI oder der Aufgabe des Zugangs zu einem zentralen Recherchewerkzeug.
Die Ankündigung löste empörte Reaktionen in der Politik aus. Senatoren wie Bernie Sanders bezeichneten das Vorgehen als „Erpressung“. Richard Blumenthal kritisierte, dass Google offenbar die Verbreitung seiner KI-Systeme über die Bedürfnisse der Schüler stelle.
Der Vorfall unterstreicht den wachsenden Widerstand gegen die zunehmende Durchdringung des Bildungssektors durch KI-Technologien großer Tech-Konzerne.