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Technologie

Google wegen KI-Training mit urheberrechtlich geschütztem Material verklagt

Eine Gruppe von Verlegern und Autoren hat eine Sammelklage gegen Google eingereicht. Sie werfen dem Technologiegiganten vor, urheberrechtlich geschützte Werke ohne entsprechende Genehmigung zum Training seiner KI, Gemini, verwendet zu haben.

14. Juli 2026
Google wegen KI-Training mit urheberrechtlich geschütztem Material verklagt

Google sieht sich einer neuen Sammelklage einer Gruppe von Großverlegern und Autoren gegenüber. Die Kläger, darunter Hachette, Cengage und Elsevier sowie der Autor Scott Turow und die Organisation S.C.R.I.B.E., behaupten, Google habe ihre urheberrechtlich geschützten Materialien für das Training seiner KI-Plattform Gemini verwendet. Die Klage besagt weiter, dass Google absichtlich Urheberrechtsinformationen geändert oder entfernt habe, um die unerlaubte Nutzung dieser Werke zu verschleiern.

Diese rechtliche Auseinandersetzung ist eine von mehreren ähnlichen Beschwerden, die gegen große KI-Entwickler wie Meta, OpenAI und Anthropic erhoben wurden. Inhaltsersteller argumentieren, dass ihre Werke ohne Erlaubnis zum Aufbau leistungsfähiger KI-Systeme genutzt werden, was ihre geistigen Eigentumsrechte verletze und ihre Inhalte entwerten.

Während einige frühere Gerichtsentscheidungen in Kalifornien zugunsten von KI-Unternehmen ausfielen und die Nutzung urheberrechtlich geschützten Materials für das Training als "fair use" (gerechte Nutzung) im Rahmen des bestehenden US-Urheberrechtsgesetzes einstuften, ist dieses Urteil nicht universell ausschlaggebend. Die neue Klage gegen Google wurde beim U.S. District Court for the Southern District of New York eingereicht, was einem anderen Richter die Möglichkeit gibt, das Gesetz in diesem spezifischen Kontext auszulegen.

Die beteiligten Verleger pflegen eine langjährige Beziehung zu Google, insbesondere durch Dienste wie Google Books, die es Nutzern ermöglichen, Buchinhalte zu durchsuchen. Die Klage behauptet jedoch, dass die Nutzung dieser Werke für das Training generativer KI-Modelle den Rahmen früherer Vereinbarungen überschreitet und eine Urheberrechtsverletzung darstellt.

Originalquelle: techcrunch.com