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Technologie

Google schließt kritische Android-Sicherheitslücken

Google hat die Oktober-Sicherheitsupdates für Android veröffentlicht, die mindestens 25 Schwachstellen beheben. Sieben davon werden als kritisch eingestuft und eine ermöglicht die Ausführung von Schadcode aus der Ferne.

15. Oktober 2026
Google schließt kritische Android-Sicherheitslücken

Google hat die Oktober-Sicherheitsupdates für das Android-Betriebssystem veröffentlicht und behebt damit insgesamt mindestens 25 Schwachstellen. Sieben davon werden als kritische Sicherheitsrisiken eingestuft, wobei eine die Ferninjektion und Ausführung von Schadcode ermöglicht.

Laut Googles Sicherheitsbulletin ist die schwerwiegendste behobene Schwachstelle Teil einer Systemkomponente und kann ohne Benutzerinteraktion zu einer lokalen Rechteausweitung führen. Vier Rechteausweitungsschwachstellen im System werden als kritisch eingestuft, weitere vier gelten als hohes Risiko. Zusätzlich kann eine kritische Denial-of-Service-Schwachstelle ferngesteuert und ohne Benutzerinteraktion ausgenutzt werden.

Die Google Play-Systemupdates umfassen Korrekturen für eine Denial-of-Service-Schwachstelle in der Telephonycore-Komponente und zwei WLAN-Schwachstellen. Eine der WLAN-Schwachstellen ermöglicht den Ausbruch aus der Sandbox und Rechteausweitung, während die andere die Ausführung von Schadcode aus dem Netzwerk zulässt.

Die Updates betreffen die Android-Versionen 14, 15, 16, 16-QPR2 und 17. Google gibt an, dass keine der Schwachstellen derzeit aktiv ausgenutzt wird. Samsung hat ebenfalls seine Oktober-Sicherheitsupdates angekündigt, die zusammen mit Googles Patches eine beträchtliche Anzahl verschiedener Sicherheitsprobleme adressieren.

Originalquelle: heise.de