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Technologie

Googles KI-Modell Gemini 3.5 Pro verzögert sich

Googles Spitzenmodell Gemini 3.5 Pro verzögert sich Berichten zufolge um mehrere Monate, da das Unternehmen versucht, seine Fähigkeiten, insbesondere im Bereich Codierung, zu verbessern. Interne Unzufriedenheit und Wettbewerbsdruck nehmen zu.

16. Juli 2026
Googles KI-Modell Gemini 3.5 Pro verzögert sich
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Googles fortschrittliches KI-Modell Gemini 3.5 Pro erfährt laut informierten Quellen, die von Bloomberg zitiert wurden, eine Verzögerung von mehreren Monaten. Das Unternehmen arbeitet Berichten zufolge daran, die Leistung des Modells, insbesondere bei Codierungsaufgaben, zu verbessern, was die geplante Veröffentlichung verschoben hat.

Die Verzögerung hat zu Unzufriedenheit bei Ingenieuren und Forschern geführt, die befürchten, dass Google den Anschluss an Konkurrenten wie OpenAI und Anthropic verliert, die kontinuierlich leistungsfähigere Modelle auf den Markt bringen. Die komplexen internen Prozesse bei Google, an denen mehrere Interessengruppen beteiligt sind und die eine Integration in riesige Produktökosysteme wie Search und YouTube erfordern, tragen ebenfalls zu dem langsameren Tempo bei.

Konkurrenten haben kürzlich den Vorsprung im Bereich KI-Codierungsfähigkeiten gegenüber den bestehenden Produkten von Google ausgebaut. Trotz jüngster Bemühungen, Trainingsdaten anzupassen, um die Codierungsunterstützung zu verbessern, blieben die Testergebnisse Berichten zufolge hinter den Erwartungen zurück. Google erklärte, dass es Gemini 3.5 Pro und andere Modelle mit Partnern teste und gleichzeitig mit der US-Regierung über KI-Sicherheitsstandards und Regulierung spreche.

Interne Spaltungen und unterschiedliche Ansichten über die Geschwindigkeit der KI-Entwicklung und Sicherheit werden ebenfalls als Faktoren für die behinderte Fortschritte genannt. Während einige auf eine Beschleunigung drängen, vertreten andere konservativere Ansichten über die Rolle von KI beim Codieren. Einige Forscher haben Google aufgrund von Unzufriedenheit mit der Leistung des Unternehmens im KI-Wettlauf bereits verlassen und sind zu rivalisierenden KI-Laboren gewechselt.

Originalquelle: ithome.com