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Technologie

Google investiert in Zinkbatteriespeicher für Solarpark in West Virginia

Google unterstützt das Mammoth Solar-Projekt in West Virginia, das Zinkbatterietechnologie für die langfristige Energiespeicherung auf einem ehemaligen Kohlebergwerk einsetzt.

2. September 2026
Google investiert in Zinkbatteriespeicher für Solarpark in West Virginia

Google unterstützt eine neue Energieinitiative in West Virginia, die Zinkbatterietechnologie zur Speicherung erneuerbarer Energien einsetzt. Das 350 Millionen US-Dollar teure Mammoth Solar-Projekt wird auf einem 500 Hektar großen Gelände errichtet, das zuvor für den Kohleabbau genutzt wurde.

Das Projekt wird Energie an Google verkaufen, das das Ziel verfolgt, eine 24/7 CO2-freie Energieversorgung zu erreichen. Dies ist das erste Mal, dass der Technologiekonzern auf Zinkbatterien setzt, eine aufkommende Langzeitspeichertechnologie, die Elektrizität bis zu 10 Stunden speichern kann. Obwohl Zinkbatterien nur einen kleinen Teil der Gesamtkapazität ausmachen werden, werden sie zum Testen der Langzeitspeicherung eingesetzt.

Jon Yoder, Präsident und CEO von MN8 Energy, Googles Partner in diesem Vorhaben, erklärte, dass Lithium-Ionen-Batterien für die Kurzzeitspeicherung (etwa vier Stunden) geeignet sind, aber für längere Speicherbedürfnisse zu kostspielig sind. Zinkbatterien bieten eine kostengünstigere Lösung für längere Speicherperioden und weisen eine hohe Round-Trip-Effizienz auf.

"Wir haben uns entschieden, die Batterien von Eos zu unterstützen, da die Chemie auf reichlich vorhandenen Materialien basiert – Zink und Brom – und eine widerstandsfähigere Lieferkette als herkömmliche lithiumbasierte Systeme bietet", sagte Campbell Howe, Manager für fortgeschrittene Energieprogramme bei Google. Howe fügte hinzu, dass die Produktionsstätte von Eos in Pennsylvania die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Appalachenregion unterstützt.

Der Bau von Mammoth Solar soll 2027 beginnen. Das Projekt umfasst 86 Megawatt Solarmodule bis 2028, die Hinzufügung von 70 Megawatt Lithium-Ionen-Batterien bis 2029 und 10 Megawatt Zinkbatterien bis 2030. Diese Kombination wird voraussichtlich die Fähigkeit zur 24-stündigen Energieversorgung erheblich verbessern.

Originalquelle: fastcompany.com