Google plant 15-Milliarden-Dollar-Investment in malaysische Rechenzentren
Google investiert 2027 und 2028 insgesamt 15 Milliarden Dollar in den Ausbau der Rechenzentrumsinfrastruktur in Malaysia, um der steigenden Nachfrage nach KI-Leistung zu begegnen.

Google plant, in den Jahren 2027 und 2028 insgesamt 15 Milliarden Dollar in Malaysia zu investieren, um seine Kapazitäten bei Rechenzentren und Cloud-Diensten zu erweitern. Das Vorhaben reagiert auf den durch KI-Technologien bedingten Anstieg bei Speicher- und Rechenkapazitäten.
Neben dem Ausbau der technischen Infrastruktur plant der Konzern Investitionen in die lokale Wasserversorgung, die Energieerzeugung und Qualifizierungsprogramme. Ein konkretes Beispiel ist eine bereits angekündigte Finanzierung in Höhe von 160 Millionen Dollar für Wasserinfrastruktur im Bundesstaat Negeri Sembilan. Google rechnet damit, dass die neuen Campus-Standorte jährlich 1,1 Milliarden Dollar zur malaysischen Wirtschaft beitragen und über 37 000 Arbeitsplätze schaffen werden.
Malaysia entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Standort für Rechenzentren in Südostasien. Unternehmen wie Amazon, Oracle, Alibaba und ByteDance haben dort bereits Kapazitäten aufgebaut, wobei die Kombination aus moderaten Kosten, stabiler Infrastruktur und der Nähe zu Singapur als strategischer Vorteil gilt.