Google verlangt KYC-Verifizierung für indische Entwickler im internationalen Verkauf
Google schreibt für indische Entwickler, die international verkaufen, eine KYC-Verifizierung vor. Dies dient der Einhaltung neuer Finanzvorschriften der indischen Zentralbank.

Google hat indische Entwickler, die Produkte außerhalb Indiens verkaufen, darüber informiert, dass sie eine KYC-Verifizierung (Know Your Customer) über BillDesk durchführen müssen. Diese Anforderung dient der Einhaltung von Finanzvorschriften, wie von Google for Developers India mitgeteilt wurde.
Entwickler, die vor Dezember 2025 mit der Monetarisierung begonnen haben, haben bis zum 15. März 2027 Zeit, die Verifizierung abzuschließen. Nach Ablauf dieser Frist werden internationale Verkäufe für nicht verifizierte Konten pausiert. Für Entwickler, die ab Januar 2026 mit der Monetarisierung begonnen haben, ist die KYC-Verifizierung eine Voraussetzung für den internationalen Verkauf.
Die Anforderung ergibt sich daraus, dass Googles Play Store-Transaktionen mit ausländischen Nutzern unter den Rahmenbedingungen für grenzüberschreitende Zahlungsaggregratoren (PA-CB) der Reserve Bank of India (RBI) fallen. Dieser 2023 eingeführte Rahmen soll Unternehmen regulieren, die grenzüberschreitende Online-Zahlungen für Waren und Dienstleistungen ermöglichen.
Gemäß dem PA-CB-Rahmen müssen Zahlungsaggregratoren eine Due-Diligence-Prüfung bei Händlern durchführen, die in Exporttransaktionen involviert sind. Google wendet dies auf indische Play-Entwickler an, die außerhalb Indiens verkaufen, um die Einhaltung sicherzustellen. Das Unternehmen unterteilt Entwickler in bestehende und neue Händler mit unterschiedlichen Fristen.
Die RBI verlängerte die Frist für die erneute KYC-Verifizierung von Händlern aufgrund von Schwierigkeiten, die Zahlungsaggregratoren bei der Verifizierung ihrer großen Händlerbasis hatten. Vielen Kleinhändlern fehlten zudem die erforderlichen Dokumente, was zu erheblichen operativen Herausforderungen führte.