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Technologie

Google unterzeichnet EU-Kodex zur Transparenz von KI-generierten Inhalten

Google hat die EU-Leitlinien zur "Transparenz von KI-generierten Inhalten" im Rahmen des EU-KI-Gesetzes unterzeichnet. Die Maßnahme zielt darauf ab, die verantwortungsvolle Nutzung von künstlicher Intelligenz im europäischen Markt zu fördern.

24. Juli 2026
Google unterzeichnet EU-Kodex zur Transparenz von KI-generierten Inhalten
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Google hat die EU-Leitlinien zur "Transparenz von KI-generierten Inhalten" im Rahmen des EU-KI-Gesetzes (AI Act) offiziell unterzeichnet. Diese Initiative soll die verantwortungsvolle Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) auf dem europäischen Markt fördern.

Der neue Kodex legt zentrale Anforderungen fest. Dazu gehören maschinenlesbare Kennzeichnungen und Wasserzeichen zur automatischen Erkennung von Inhalten, die von KI generiert oder modifiziert wurden. Außerdem ist eine klare Benachrichtigung bei direkter Interaktion zwischen Mensch und Maschine vorgeschrieben, damit Nutzer erkennen, dass sie mit einer Maschine kommunizieren. Bei "Deepfakes" müssen Inhaltsanbieter ausdrücklich erklären, dass das Material KI-generiert oder modifiziert ist. KI-generierte Texte, die der Information der Öffentlichkeit dienen, wie z. B. Nachrichtenberichte oder politische Interpretationen, müssen ebenfalls klar gekennzeichnet werden.

Google gibt an, dass diese Verpflichtung auf der früheren Einhaltung des Verhaltenskodex der "Partnership on AI" aus dem Jahr 2025 aufbaut. Das Unternehmen hat auch aktiv den C2PA-Standard zur Nachverfolgbarkeit von Inhalten gefördert und eigene KI-Transparenzwerkzeuge wie SynthID entwickelt.

Das Unternehmen beabsichtigt, seine SynthID-Technologie für digitale Wasserzeichen weiter zu fördern, um Nutzern zu helfen, die Erstellung und Bearbeitung von Inhalten zu identifizieren. Google arbeitet außerdem mit externen KI-Unternehmen wie Apple, ElevenLabs, Kakao, Nvidia und OpenAI zusammen, um die branchenweite Einführung interoperabler Wasserzeichenlösungen auf Basis von SynthID zu fördern.

Bei aller Befürwortung von Transparenz hat Google auch Bedenken hinsichtlich einer zunehmenden regulatorischen Komplexität geäußert. Das Unternehmen deutet an, dass die Einführung weiterer komplizierter Vorschriften, insbesondere während sich technologische Lösungen noch entwickeln, Europas Streben nach Wettbewerbsfähigkeit und vereinfachten Prozessen behindern könnte. Google warnt, dass ein Internet, das mit überlappenden KI-Etiketten und rechtlichen Erklärungen überflutet ist, die Öffentlichkeit verwirren und den Zugang zu klaren und notwendigen Informationen erschweren könnte.

Originalquelle: ithome.com