📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

Google: Rechenzentren im All benötigen 1600 Starship-Starts

Google schätzt, dass 1600 erfolgreiche Starship-Starts von SpaceX erforderlich sind, um Rechenzentren im Weltraum zu errichten. Das Unternehmen hat seinen ersten fortschrittlichen Chip in die Umlaufbahn gebracht.

1. Oktober 2026
Google: Rechenzentren im All benötigen 1600 Starship-Starts

Google hat geschätzt, dass für den Aufbau von Weltraum-Rechenzentren rund 1600 erfolgreiche Starts der Starship-Rakete von SpaceX erforderlich sind. Diese Einschätzung wurde im Zusammenhang mit dem erfolgreichen Start des ersten Satelliten des Unternehmens zur Datenverarbeitung in den Orbit veröffentlicht.

Der Satellit, der Googles fortschrittlichen Tensor Processing Unit (TPU)-Chip enthält, wurde heute an Bord einer SpaceX-Rakete von Kalifornien aus gestartet. Diese Mission ist Teil von Googles umfassender Forschung zur datenverarbeitung im Weltraum, die darauf abzielt, Datenübertragungen mit geringerer Latenz zwischen der Erde und Weltraumressourcen zu ermöglichen.

Google erforscht seit Jahren das Potenzial des Weltraums für Datenverarbeitung und -speicherung. Die Entwicklung von Weltraum-Rechenzentren könnte erhebliche Vorteile für Anwendungen wie die Satellitenkommunikation, Erdbeobachtung und Weltraumforschung bieten. Die prognostizierte Notwendigkeit von 1600 Starts unterstreicht jedoch die erheblichen Herausforderungen und Kosten, die mit dem Aufbau und der Wartung einer solchen Infrastruktur außerhalb der Erdatmosphäre verbunden sind.

Das Starship-Programm von SpaceX zielt darauf ab, die Kosten für den Zugang zum Weltraum drastisch zu senken und die Nutzlastkapazität zu erhöhen. Sollte Starship seine Ziele für häufige und zuverlässige Starts erreichen, könnte dies die Verwirklichung der Ambitionen von Google und anderen Unternehmen für Weltraum-Rechenzentren erleichtern. Die derzeitigen Startkosten und -frequenzen stellen jedoch erhebliche Hürden für die Erreichung dieses Ausmaßes dar.

Originalquelle: techcrunch.com