Google schränkt KI-Tools an Schulen ein und koppelt Suche an KI-Nutzung
Google macht KI-Funktionen für Schulen optional. Wer die KI-Tools deaktiviert, verliert jedoch den Zugriff auf die Google-Suche.

Ab dem nächsten Jahr wird Google seine KI-Tools für K-12-Schulen standardmäßig deaktivieren. Schulleitungen müssen die Dienste wie Gemini oder NotebookLM aktiv freischalten, sofern sie diese nutzen möchten.
Die Entscheidung führt zu einer neuen technischen Abhängigkeit: Da KI-Funktionen mittlerweile fest in die Google-Suche integriert sind, ist eine selektive Abschaltung nicht vorgesehen. Schulen, die sich gegen die KI-Funktionen entscheiden, verlieren damit auch den Zugriff auf den Suchdienst selbst. Google begründet den Schritt mit einer tiefergehenden Integration von KI in die Suchinfrastruktur.
Für Schulen entsteht dadurch ein Zielkonflikt. Während viele Lehrkräfte die Nutzung von KI bei der Erstellung von Aufgaben kritisch sehen, bleibt die Google-Suche ein zentrales Recherchewerkzeug. Da Google die Suchfunktion jedoch an den Einsatz der KI-Features bindet, stehen Institutionen vor der Wahl, entweder das gesamte Google-Ökosystem zu nutzen oder vollständig auf das Recherchewerkzeug zu verzichten.