Google verschärft Speicheranforderungen für Android-Apps
Google führt neue Qualitätsstandards für Android-Apps ein, die sich auf Speichernutzung und Code-Optimierung konzentrieren, bedingt durch Herausforderungen in der Lieferkette für Hardware.

Google wird strengere Qualitätsstandards für Android-Anwendungen einführen, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Speichernutzung und Code-Optimierung. Diese Änderungen sind eine Reaktion auf erhebliche Lieferengpässe bei Hardwarekomponenten, die die mobile Geräteindustrie beeinträchtigen und sich letztlich auf die verfügbaren Speicherressourcen und die Benutzererfahrung auswirken.
Die neuen Anforderungen legen neue Leistungsschwellenwerte für Kennzahlen wie die dynamische Speichernutzung und die Verwendung von Bitmap-Ressourcen fest. Darüber hinaus wird eine verbesserte Code-Optimierung vorgeschrieben, um Anwendungsabbrüche und Abstürze aufgrund von Leistungsproblemen zu reduzieren.
Um Entwickler zu unterstützen, wird Google neue Diagnosetools bereitstellen, die sie alarmieren, wenn Anwendungen vordefinierte Schwellenwerte überschreiten, um eine rechtzeitige Code-Optimierung zu ermöglichen. Ein "Speicherbegrenzer" wird ebenfalls später in diesem Jahr eingeführt, um zu verhindern, dass Apps übermäßigen Gerätespeicher beanspruchen und tiefere Analysen zu ermöglichen.
Diese Aktualisierungen zielen darauf ab, die gute Leistung von Android-Apps und -Spielen auch bei knapper werdenden Speicherressourcen sicherzustellen, was besonders für preissensible Geräte mit geringeren Hardwarespezifikationen wichtig ist. Entwickler müssen ihre Anwendungen bis Februar 2027 konform machen.
Darüber hinaus verlangt Google, dass alle Google Play Store-Apps bis April 2027 die "Zero-Click-Anmeldung" unterstützen. Diese Funktion stellt automatisch bestehende Anmeldestatus während der Geräteübertragung über Androids Migrationsfunktionen wieder her, wodurch Benutzer keine Anmeldedaten erneut eingeben müssen.