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Technologie

Google ändert Datenschutzrichtlinien für personalisierte Werbung

Google erlaubt nun die Nutzung von Inhalten aus Gmail, Drive und Photos für personalisierte Werbung, sofern Nutzer der datenübergreifenden Verarbeitung zugestimmt haben.

26. Oktober 2026

Google hat Mitte Oktober seine Datenschutzrichtlinien angepasst, um die Nutzung von Inhalten aus Gmail, Google Drive und Google Photos für Werbezwecke zu ermöglichen. Diese Änderung betrifft vor allem Nutzer der sogenannten 'Personal Intelligence'-Funktion, die den Datenaustausch zwischen verschiedenen Google-Diensten gestattet.

Die neuen Bedingungen erlauben es dem Unternehmen, Analysen der persönlichen Inhalte durchzuführen, um Werbeanzeigen präziser zuzuschneiden. Google betont dabei, dass keine sensiblen Informationen wie Gesundheitsdaten oder religiöse Überzeugungen für das Targeting verwendet werden. Auch eine direkte Weitergabe von Identifikationsdaten an Werbetreibende soll ohne explizite Interaktion ausgeschlossen sein.

Kritiker weisen darauf hin, dass die Opt-out-Möglichkeiten innerhalb der neuen Richtlinien widersprüchlich formuliert sind. Während Google das Feature als optionale Funktion darstellt, bleibt unklar, inwieweit Nutzer die Datennutzung für Werbezwecke tatsächlich unterbinden können, ohne die Funktionalität der Google-Suche oder anderer Dienste einzuschränken.

Originalquelle: medianama.com