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Technologie

Google erlaubt Datenverwendung aus Cloud-Diensten für personalisierte Werbung

Google hat seine Datenschutzrichtlinie angepasst und ermöglicht die Nutzung von Daten aus Gmail, Drive und Photos für Werbezwecke bei Nutzung bestimmter KI-Funktionen.

23. Oktober 2026
Google erlaubt Datenverwendung aus Cloud-Diensten für personalisierte Werbung

Google hat seine Datenschutzbestimmungen aktualisiert, um die Nutzung von Nutzerdaten aus Gmail, Drive und Google Photos für personalisierte Werbeanzeigen zu ermöglichen. Die zum 16. Oktober in Kraft getretene Änderung hebt das bisherige Versprechen auf, Daten aus diesen spezifischen Speicherdiensten von der Werbenutzung auszuschließen.

Die neue Regelung greift, sobald Nutzer ihre Daten aus diesen Diensten mit den KI-Modellen oder Suchwerkzeugen von Google verknüpfen. Durch diese Verbindung stimmen Nutzer zu, dass die Informationen für die Erstellung von Werbeprofilen herangezogen werden können. Bislang waren diese persönlichen Cloud-Daten explizit von der Werbevermarktung ausgenommen.

Marktbeobachter sehen darin einen strategischen Schritt, um die Effektivität von Werbeanzeigen innerhalb KI-basierter Schnittstellen zu steigern. Die Integration privater Datenbestände ermöglicht es dem Konzern, Nutzerinteressen präziser zu erfassen und die Werbeausspielung in seinen KI-Tools zu optimieren.

Dieser Schritt unterstreicht die Spannungsfelder zwischen der Nutzung moderner KI-Funktionen und der Wahrung der Privatsphäre. Nutzer müssen nun abwägen, ob der Zugang zu erweiterten KI-Diensten die Freigabe ihrer persönlichen Cloud-Inhalte für Werbezwecke rechtfertigt.

Originalquelle: theverge.com