KI-Schleifen erfordern ein Unternehmensweltmodell für die Steuerung
Da sich KI von Prompts zu Schleifen entwickelt, benötigen Unternehmen interne Modelle für die Steuerung.

Das KI-Gespräch hat sich von einfachen Prompts zu komplexeren operativen Schleifen verlagert. Diese Schleifen beobachten, agieren, überprüfen, lernen und wiederholen, wodurch 'Loop Engineering' zu einem Schlüsselbereich für die Schaffung von KI-Wert wird.
Traditionelle Methoden wie menschliche Aufsicht, Richtlinien oder Dashboards reichen nicht aus, um Systeme zu steuern, die mit Maschinengeschwindigkeit lernen. Eine effektive KI-Steuerung erfordert, dass Unternehmen ein internes, lebendiges Modell von sich selbst entwickeln. Dieses Modell ist nicht nur ein statisches Organigramm oder eine Anwendungsliste, sondern ein tiefes Verständnis des operativen Umfelds des Unternehmens.
Ein solches Unternehmensweltmodell beschreibt Kunden, Produkte, Verträge, Mitarbeiter, Prozesse und Beschränkungen. Ohne ein solches Modell könnten KI-Schleifen lokal optimieren, aber die übergeordneten Unternehmensziele schädigen. Beispielsweise könnten Vertriebsschleifen Konversionen verbessern, aber das langfristige Kundenvertrauen schädigen, oder Beschaffungsschleifen könnten den Preis optimieren, aber die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette schwächen.
Dies geht über reines Gedächtnis hinaus, das vergangene Ereignisse aufzeichnet. Ein Unternehmensweltmodell muss mögliche zukünftige Szenarien vorhersagen, zulässige Aktionen und deren Konsequenzen definieren. Nur ein solches umfassendes Modell ermöglicht eine kontinuierliche und effektive KI-Steuerung, die in der Lage ist, sich an eine sich ständig verändernde operative Landschaft anzupassen.