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Technologie

Gouverneure verschärfen Datencenter-Regeln wegen Sorgen um Strom- und Wasserverbrauch

Mehrere US-Gouverneure, die zuvor Datencenter mit Steuererleichterungen anlockten, verschärfen nun die Vorschriften. Bedenken umfassen Strom- und Wasserverbrauch sowie die Belastung lokaler Gemeinden.

31. August 2026
Gouverneure verschärfen Datencenter-Regeln wegen Sorgen um Strom- und Wasserverbrauch

Mehrere US-Gouverneure, die zuvor im Wettbewerb um die Ansiedlung von Datencentern mit Steuererleichterungen und beschleunigten Genehmigungsverfahren standen, verschärfen nun die Vorschriften. Die rasante Expansion von Datencentern, die künstliche Intelligenz (KI) antreiben, hat Bedenken hinsichtlich steigender Strompreise, Wasserverbrauch und der Belastung lokaler Infrastrukturen geweckt.

Die Gouverneure wollen nun den Wählern zeigen, dass die Kosten des KI-Booms nicht allein auf die umliegenden Gemeinden und Stromverbraucher abgewälzt werden, insbesondere im Vorfeld der bevorstehenden Zwischenwahlen. Dieser Wandel vollzieht sich, während einige führende Politiker, die einst aktiv für die Ansiedlung warben, nun einen Rückzieher machen.

Beispiele für Bundesstaaten, in denen die führenden Politiker ihren Kurs geändert haben, sind Pennsylvania, Texas und New York. In Pennsylvania fordert Gouverneur Josh Shapiro nun strengere Umweltstandards und lokale Genehmigungen für Datencenter. Der texanische Gouverneur Greg Abbott hat die Genehmigung neuer Datencenter ausgesetzt, bis Steuervergünstigungen, Energieverbrauch und Wasserverbrauch geprüft wurden. Die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, hat ein einjähriges Moratorium für neue Datencenter mit einem Bedarf von über 50 Megawatt erlassen.

Auch in Arizona und Illinois wurden Anpassungen bei Steuererleichterungen und Vorschriften für Datencenter vorgenommen. Diese Änderungen spiegeln eine wachsende Besorgnis über die sozialen und ökologischen Auswirkungen der großflächigen Entwicklung von KI-Infrastrukturen wider.

Originalquelle: fastcompany.com