GRAIL sieht sich mit Sammelklage wegen Cancer-Screening-Studie konfrontiert
GRAIL, Inc. wird wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Wertpapiergesetze im Zusammenhang mit seiner Krebsvorsorgestudie NHS-Galleri untersucht. Investoren mit Verlusten werden aufgefordert, sich einer Sammelklage anzuschließen.

Die Anwaltskanzlei Hagens Berman untersucht GRAIL, Inc. (NASDAQ: GRAL) wegen mutmaßlicher Verstöße gegen US-Wertpapiergesetze. Die Untersuchung konzentriert sich auf Behauptungen, das Unternehmen habe Investoren bezüglich des Designs und der Wirksamkeit seiner Krebsvorsorgestudie NHS-Galleri in die Irre geführt.
Die Klage besagt, dass GRAIL wiederholt behauptet habe, die Studie sei optimal konzipiert, um eine statistisch signifikante Reduzierung von Spätstadium-Krebsdiagnosen innerhalb eines dreijährigen Nachbeobachtungszeitraums zu demonstrieren. Investoren werfen dem Unternehmen vor, interne Daten verheimlicht zu haben, die auf eine Unzulänglichkeit des Dreijahreszeitraums hindeuteten, und selektiv günstige Ergebnisse veröffentlicht zu haben, während kritische Daten zurückgehalten wurden.
GRAIL informierte Investoren am 19. Februar 2026 darüber, dass die NHS-Galleri-Studie ihren primären Endpunkt nicht erreicht hat. Das Unternehmen räumte ein, dass möglicherweise eine längere Nachbeobachtungszeit erforderlich gewesen wäre, was zu einem deutlichen Kurssturz der GRAIL-Aktie um etwa 50,55 % und einem Verlust von über 2,2 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung führte.
Hagens Berman sucht nun nach Investoren, die GRAIL-Aktien zwischen dem 13. Mai 2025 und dem 19. Februar 2026 gekauft und erhebliche Verluste erlitten haben. Die Frist für die Ernennung zum „Lead Plaintiff“ in der Sammelklage ist der 4. August 2026. Die Kanzlei ermutigt auch Personen mit relevanten Informationen über die Studie, sich mit ihr in Verbindung zu setzen.