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Gesundheit

Grünenthal wird Teil des Münchner Nukleinsäure-Therapeutika-Clusters

Das Pharmaunternehmen Grünenthal ist dem Cluster für Nukleinsäure-Therapeutika München (CNATM) beigetreten, um seine Kapazitäten in der Gentherapie zu stärken.

16. Juli 2026
Grünenthal wird Teil des Münchner Nukleinsäure-Therapeutika-Clusters
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das Pharmaunternehmen Grünenthal hat seine Mitgliedschaft im Cluster für Nukleinsäure-Therapeutika München (CNATM) bekannt gegeben. Dieses Innovationsnetzwerk zielt darauf ab, die Entwicklung neuartiger Therapien auf Basis von Nukleinsäuren zu beschleunigen. Die Zusammenarbeit soll Grünenthals Expertise in der Entdeckung und Entwicklung von Gentherapeutika, insbesondere für Schmerzen und neurologische Erkrankungen, erweitern.

Durch den Beitritt zum CNATM erhält Grünenthal Zugang zu einem Netzwerk führender deutscher Universitäten, Forschungseinrichtungen und Biotechnologieunternehmen. Diese Initiative wird die internen Kapazitäten des Unternehmens in der Erforschung von Oligonukleotid-Medikamenten, einschließlich Antisense-Oligonukleotiden (ASO) und small interfering RNA (siRNA), stärken. In diese Bereiche hat Grünenthal in den letzten Jahren strategisch investiert.

Ein Hauptziel von Grünenthal innerhalb des Clusters ist die Vertiefung des Verständnisses über Design, Verabreichung und zelluläre Aktivität von Oligonukleotiden. Ein besonderer Fokus liegt auf der verbesserten zielgerichteten Verabreichung von siRNA an Nervenzellen und verwandte Gewebe, die für Erkrankungen wie Schmerz, Epilepsie und neurodegenerative Störungen relevant sind. Diese gemeinschaftliche Anstrengung soll den Fortschritt in diesem sich schnell entwickelnden medizinischen Bereich beschleunigen.

Das CNATM bündelt wissenschaftliche Expertise von Institutionen wie der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München sowie von verschiedenen Biotech-Unternehmen. Grünenthal erwartet, dass diese Partnerschaft neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Therapiekonzepte hervorbringen wird, die intern oder durch externe Kooperationen weiterentwickelt werden können.

Originalquelle: prnewswire.com