Grundfos schließt Werk in Wahlstedt – Personalabbau schreitet voran
Der dänische Pumpenhersteller Grundfos setzt den Personalabbau an seinem Werk in Wahlstedt (Kreis Segeberg) fort. Rund 100 Mitarbeiter haben das Unternehmen bereits verlassen, weitere 80 sollen bis Sommer 2026 gehen.

Der dänische Pumpenhersteller Grundfos setzt den schrittweisen Personalabbau an seinem Werk in Wahlstedt im Kreis Segeberg fort. Das Unternehmen hatte die Schließung des Werkes vor etwa anderthalb Jahren angekündigt.
Nach Angaben des Unternehmens haben bisher rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Standort verlassen, der einst 530 Arbeitsplätze zählte. Bis Sommer 2026 sollen weitere 80 Beschäftigte das Unternehmen verlassen. Eine vollständige Schließung des Werkes wird für Mitte 2027 erwartet.
Grundfos begründet die Schließung mit veränderten Marktbedingungen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das Unternehmen erklärte zuvor, die Schließung sei notwendig, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Standort in Wahlstedt war über 60 Jahre in Betrieb und zählte zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region.
Die Gemeinde Wahlstedt stellt sich auf die Schließung ein. Trotz spürbar geringerer Gewerbesteuereinnahmen konnten laufende städtische Projekte fortgeführt werden. Einige entlassene Mitarbeiter haben bereits neue Anstellungen bei umliegenden Firmen gefunden, während andere Abfindungen erhielten.
Grundfos hat sich bisher nicht zur zukünftigen Nutzung des Geländes nach der Schließung geäußert. Die Stadt hofft auf einen attraktiven Nachfolger, um die Einnahmeverluste auszugleichen.