GSK und Neptunus gründen Joint Venture für Impfstoffproduktion in China
GlaxoSmithKline (GSK) und Shenzhen Neptunus haben eine Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures getroffen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Grippeimpfstoffen für den chinesischen Markt konzentriert.

GlaxoSmithKline (GSK) und das chinesische Unternehmen Shenzhen Neptunus Interlong Bio-Technique Co. Ltd haben eine definitive Vereinbarung zur Gründung eines neuen Joint Ventures unterzeichnet. Das Unternehmen wird sich auf die Entwicklung und Herstellung von Grippeimpfstoffen für die Märkte in China, Hongkong und Macau spezialisieren.
GSK wird seine Expertise in der Impfstoffentwicklung und sein proprietäres Adjuvanssystem einbringen, das die Effizienz steigert und die Produktion von mehr Impfstoffdosen aus einer kleineren Antigenmenge ermöglicht. Shenzhen Neptunus wird lokale Produktionskapazitäten sowie Forschungs- und Entwicklungskompetenz im chinesischen Markt bereitstellen.
Beide Unternehmen werden in die Produktionskapazitäten des Joint Ventures investieren. GSK wird zunächst eine Beteiligung von 40 % halten und plant, seine Anteile innerhalb von zwei Jahren zu einer Mehrheitsbeteiligung auszubauen. Die Transaktion wird voraussichtlich im vierten Quartal 2009 abgeschlossen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die lokalen Regulierungsbehörden.
Die Impfstoffe gegen saisonale, präpandemische und pandemische Grippe sollen in den kommenden Jahren auf den Markt kommen. Diese Allianz zielt darauf ab, die öffentliche Gesundheit in China und den angrenzenden Regionen zu verbessern.