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Gesundheit

GSK zahlt nach Bestechungsermittlung Strafe in China

GlaxoSmithKline China Investment Co. Ltd (GSKCI) wurde vom Volksgericht Changsha der Bestechung für schuldig befunden. Das Unternehmen muss eine Geldstrafe von 297 Millionen Pfund zahlen.

15. Juni 2026
GSK zahlt nach Bestechungsermittlung Strafe in China

GSK plc gab am 19. September 2014 bekannt, dass seine chinesische Tochtergesellschaft GlaxoSmithKline China Investment Co. Ltd (GSKCI) gemäß chinesischem Recht für schuldig befunden wurde, nicht-staatlichem Personal Geld oder Eigentum angeboten zu haben, um sich unrechtmäßige kommerzielle Vorteile zu verschaffen. Dies entschied das Volksgericht Changsha in der Provinz Hunan.

Das Urteil erging im Anschluss an Ermittlungen, die im Juni 2013 vom chinesischen Ministerium für öffentliche Sicherheit eingeleitet wurden. Als Folge des Gerichtsurteils zahlt GSKCI eine Geldstrafe von 297 Millionen Pfund (umgerechnet etwa 3 Milliarden RMB) an die chinesische Regierung. Das Unternehmen teilte mit, dass die Strafe aus bestehenden liquiden Mitteln beglichen wird. Zusätzliche Kosten und Aufwendungen im Zusammenhang mit Umstrukturierungen werden im Quartalsbericht für das dritte Quartal aufgeführt.

GSK räumte ein, dass die illegalen Aktivitäten von GSKCI einen klaren Verstoß gegen die internen Kontroll- und Compliance-Verfahren darstellten und den erwarteten Werten widersprachen. Das Unternehmen hat eine Entschuldigung an die chinesische Regierung und deren Bevölkerung auf seiner Website veröffentlicht. GSK erklärte, vollumfänglich mit den Behörden kooperiert und umfassende Maßnahmen zur Behebung der festgestellten Probleme im Betrieb von GSKCI ergriffen zu haben.

Zu den Abhilfemaßnahmen gehören die grundlegende Änderung der Anreizsysteme für die Vertriebsmitarbeiter, die Entkopplung von Verkaufszielen und Vergütung, eine deutliche Reduzierung und Anpassung der Interaktion mit Fachpersonal im Gesundheitswesen sowie die Erweiterung von Prüfungs- und Überwachungsverfahren für Rechnungen und Zahlungen. GSK-CEO Sir Andrew Witty erklärte, dass der Abschluss der Untersuchung wichtig sei, aber eine zutiefst enttäuschende Angelegenheit darstelle. Er bekräftigte das fortgesetzte Engagement von GSK in China und für dessen Bevölkerung mit dem Ziel, den Zugang zu innovativen Medikamenten und Impfstoffen zu verbessern.

Originalquelle: gsk.com