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Gesundheit

GSK startet Phase-III-Studien für Retosiban bei Frühgeburten

GSK plc hat ein Phase-III-Programm zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Retosiban, einem experimentellen Oxytocin-Antagonisten, begonnen. Der Wirkstoff soll die Ergebnisse für frühgeborene Kinder verbessern.

9. Juni 2026
GSK startet Phase-III-Studien für Retosiban bei Frühgeburten

GSK plc hat ein umfassendes Phase-III-Klinikstudienprogramm zur Bewertung seines neuen Medikamentenkandidaten Retosiban initiiert. Ziel ist es festzustellen, ob der Wirkstoff zur Behandlung von vorzeitigen Wehen eingesetzt und dadurch die Gesundheitsergebnisse frühgeborener Neugeborener verbessert werden können.

Retosiban ist ein Oxytocin-Antagonist, der darauf abzielt, Gebärmutterkontraktionen zu hemmen und die Schwangerschaft zu verlängern. Vorzeitige Wehen, definiert als Geburt mindestens drei Wochen vor dem errechneten Termin, sind weltweit eine Hauptursache für Morbidität und Mortalität bei Neugeborenen. Der Wirkstoff wird speziell bei Frauen untersucht, die spontan vorzeitige Wehen erleiden.

Die erste Phase-III-Studie vergleicht Retosiban mit Atosiban, einem derzeit verwendeten Medikament. Der primäre Endpunkt misst die Zeit bis zur Geburt nach Behandlungsbeginn. Sekundäre Endpunkte werden gesundheitliche Komplikationen und Sterblichkeitsraten bei Neugeborenen bewerten.

GSK gibt an, dass Frühgeburten erhebliche Gesundheitsrisiken für Neugeborene bergen und es derzeit keine erfolgreichen Behandlungen gibt, die die Ergebnisse für Neugeborene verbessern. Das Unternehmen glaubt, dass Retosiban eine neue therapeutische Option für dieses kritische Gesundheitsproblem darstellen könnte.

Originalquelle: gsk.com