GSK lizenziert Antikörper gegen IL-33R für schwere Asthmaformen von Janssen
GSK plc hat eine Lizenzvereinbarung mit Janssen für CNTO 7160 geschlossen, einen monoklonalen Antikörper in früher klinischer Entwicklung zur Behandlung von schwerem Asthma. Die Vereinbarung gilt für alle Therapiebereiche.

GSK plc gab am 27. Juli 2016 den Abschluss einer exklusiven, weltweiten Lizenzvereinbarung mit Janssen Sciences Ireland UC (Janssen) für CNTO 7160 bekannt. Hierbei handelt es sich um einen monoklonalen Antikörper, der gegen den IL-33R gerichtet ist und sich derzeit in Phase I der klinischen Entwicklung befindet.
Die biologische Therapie verhindert, dass Interleukin-33 an den ST2-Rezeptor (IL-33R) bindet. Dieser Mechanismus hat Potenzial für ein breites Spektrum von schweren Asthmapatienten, da genetische Beweise einen Zusammenhang zwischen dem IL-33-Signalweg und Asthma sowie der Regulation wichtiger Entzündungszellen bei der Krankheit aufzeigen.
Gemäß den Vertragsbedingungen übernimmt GSK weltweit die Entwicklungs-, Herstellungs- und Vermarktungsverantwortung. Janssen wird die laufende Phase-I-Studie bis zum Abschluss fortführen. Janssen erhält bis zu 175 Millionen Pfund, einschließlich einer Vorauszahlung, Entwicklungs- und Meilensteinzahlungen für die erste kommerzielle Vermarktung sowie gestaffelte Lizenzgebühren.
Dave Allen, Leiter für Atemwegsforschung und -entwicklung bei GSK, betonte, dass trotz bestehender Behandlungen für mildere Formen ein erheblicher ungedeckter medizinischer Bedarf bei Patienten mit schwerem Asthma besteht. Der IL-33-Rezeptor-Antikörper ergänze das vielfältige F&E-Portfolio von GSK an zielgerichteten biologischen Therapien für Atemwegserkrankungen.