GSK präsentiert Studiendaten zu Ris-Rez bei Lungenkrebs
Ergebnisse einer Phase-Ib-Studie belegen eine antitumorale Wirkung der GSK-Arzneimittelkandidaten Ris-Rez bei fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkarzinom.

GSK hat auf dem ESMO-Kongress in Madrid erste globale Daten zur Wirksamkeit von risvutatug rezetecan (Ris-Rez) bei Patienten mit rezidivierendem kleinzelligem Lungenkarzinom (ES-SCLC) vorgestellt. In der Phase-Ib-Studie EMBOLD PanTumour-101 erreichte die Substanz bei einer Dosierung von 8 mg/kg eine objektive Ansprechrate von 61 Prozent.
Die Ergebnisse stützen die Entscheidung, das Medikament mit dieser Dosierung in der laufenden globalen Phase-III-Studie weiter zu erproben. Der Wirkstoff, ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, richtet sich gegen das Protein B7-H3. GSK sieht in diesem Therapieansatz eine Möglichkeit, die Behandlungsmöglichkeiten für eine Patientengruppe zu verbessern, bei der nach einem Rückfall nur begrenzte Optionen bestehen.
Das Sicherheitsprofil der Studie wies auf behandlungsbedingte Nebenwirkungen hin, insbesondere hämatologischer Art, die bei 42 Prozent der Patienten in der 8-mg/kg-Gruppe auftraten. GSK hat die globalen Entwicklungsrechte für den Wirkstoff von Hansoh Pharma erworben und plant, den Einsatzbereich des Medikaments auf weitere Tumorarten auszudehnen.