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Gesundheit

GSK meldet positive Phase-III-Ergebnisse für Ris-Rez bei rezidiviertem Osteosarkom

In einer Phase-III-Studie in China reduzierte das Medikament Ris-Rez das Risiko für ein Fortschreiten der Krankheit oder den Tod bei Osteosarkom-Patienten um 67 Prozent gegenüber einer Chemotherapie.

1. November 2026
GSK meldet positive Phase-III-Ergebnisse für Ris-Rez bei rezidiviertem Osteosarkom

Die Ergebnisse der ARTEMIS-011-Studie belegen eine statistisch signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens bei Patienten mit rezidiviertem Osteosarkom durch den Einsatz von Risvutatug-Rezetecan (Ris-Rez). Die im Rahmen einer Phase-III-Studie in China erhobenen Daten zeigen eine Risikoreduktion für Krankheitsprogression oder Tod um 67 Prozent im Vergleich zur Standard-Chemotherapie.

Die Patienten in der Ris-Rez-Gruppe wiesen eine mediane progressionsfreie Überlebenszeit von 5,5 Monaten auf, verglichen mit 1,4 Monaten in der Chemotherapie-Gruppe. Diese Ergebnisse, die auf dem ESMO-Kongress präsentiert wurden, sollen die behördlichen Zulassungsanträge in China untermauern.

Osteosarkome treten vorwiegend bei Kindern und jungen Erwachsenen auf. Für Patienten, deren Erkrankung nach mehreren Therapielinien fortschreitet, existiert derzeit keine zugelassene Standardbehandlung. Die Studienergebnisse sind daher für diese medizinisch schwer zu behandelnde Patientengruppe von hoher Relevanz.

GSK hält die globalen Entwicklungsrechte für Ris-Rez außerhalb Chinas und treibt ein umfangreiches Programm voran, das die Anwendung bei verschiedenen soliden Tumoren, wie Lungen- und Prostatakrebs, umfasst. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der ARTEMIS-Studie fließen in die Dosisfindung der globalen klinischen Studien des Unternehmens ein.

Originalquelle: gsk.com