GSK erwirbt RAPT Therapeutics zur Stärkung der Allergie-Pipeline
GSK plc hat eine Vereinbarung zur Übernahme von RAPT Therapeutics getroffen, einem biopharmazeutischen Unternehmen in der klinischen Entwicklung. Die Akquisition umfasst Ozureprubart, ein potenzielles Mittel zur Vorbeugung von Nahrungsmittelallergien mit seltenerer Dosierung.

GSK plc kündigte eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme von RAPT Therapeutics an, einem in Kalifornien ansässigen biopharmazeutischen Unternehmen, das auf Therapien für entzündliche und immunologische Erkrankungen spezialisiert ist.
Die Akquisition sichert GSK die Rechte an Ozureprubart, einem langwirksamen monoklonalen Antikörper gegen Immunglobulin E (IgE). Diese Therapie befindet sich in der klinischen Phase IIb zur prophylaktischen Behandlung von Nahrungsmittelallergien. IgE ist ein validiertes Zielmolekül und die einzige zugelassene systemische Therapie für allergische und entzündliche Immunreaktionen, wobei etwa 94 % der schweren Nahrungsmittelallergien IgE-vermittelt sind.
Ozureprubart bietet das Potenzial für eine seltenere Dosierung alle 12 Wochen im Vergleich zu aktuellen Anti-IgE-Behandlungen, die Injektionen alle 2 bis 4 Wochen erfordern. Dies könnte die Therapietreue und die Behandlungsergebnisse verbessern, insbesondere bei Kindern, die häufig von Nahrungsmittelallergien betroffen sind. Das Medikament könnte auch Patienten zugutekommen, die derzeit für bestehende Therapien nicht geeignet sind.
GSK wird den Aktionären von RAPT Therapeutics 58,00 US-Dollar pro Aktie in bar zahlen, was einem Gesamteigenkapitalwert von rund 2,2 Milliarden US-Dollar entspricht. Die Transaktion wird voraussichtlich im ersten Quartal 2026 abgeschlossen und soll die Pipeline von GSK im Bereich Atemwegserkrankungen, Immunologie und Entzündungen stärken.