GSK überträgt Rechte an Drisapersen zurück an Prosensa
GlaxoSmithKline (GSK) und Prosensa Holding N.V. haben eine Übertragung der Rechte an der Entwicklung des Medikaments Drisapersen vereinbart. Prosensa erhält die Rechte an Drisapersen und allen anderen Programmen zur Behandlung von Duchenne-Muskeldystrophie zurück.

GlaxoSmithKline (GSK) und Prosensa Holding N.V. gaben am 13. Januar 2014 bekannt, dass Prosensa alle Rechte an Drisapersen von GSK zurückerhalten hat. Damit endet die im Jahr 2009 geschlossene Kooperationsvereinbarung.
Prosensa hält nun die uneingeschränkten Rechte zur Fortführung der Entwicklung von Drisapersen sowie aller weiteren Medikamentenprogramme für Duchenne-Muskeldystrophie (DMD). Laut den Unternehmen ist Prosensa am besten geeignet, diese Programme weiter voranzutreiben.
Die Parteien vereinbarten zudem, Daten aus Drisapersen-Studien mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu teilen, um das Verständnis von DMD zu fördern. GSK merkte an, dass zusätzliche Analysen der Drisapersen-Daten von einem Kontext mit Prosensas Arbeit an anderen Programmen profitieren könnten. Duchenne-Muskeldystrophie ist eine schwere, fortschreitende neuromuskuläre Erkrankung, die etwa 1 von 3.500 männlichen Lebendgeburten betrifft. Der Wirkstoffkandidat Drisapersen hat eine bedeutende klinische Entwicklung durchlaufen und wurde in mehreren Rechtsordnungen als Orphan-Arzneimittel eingestuft.