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Gesundheit

GSK: Zulassungsantrag für Blenrep-Kombinationen bei Multiplen Myelom von EMA zur Prüfung angenommen

GSK plc gab bekannt, dass die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) einen Zulassungsantrag für Blenrep (Belantamabmafodotin) in Kombinationstherapien zur Behandlung des Multiplen Myeloms angenommen hat.

28. Juli 2026
GSK: Zulassungsantrag für Blenrep-Kombinationen bei Multiplen Myelom von EMA zur Prüfung angenommen

GSK plc hat die Annahme seines Zulassungsantrags für Blenrep (Belantamabmafodotin) durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) bekannt gegeben. Das Medikament wird in Kombination mit Bortezomib plus Dexamethason (BorDex) oder Pomalidomid plus Dexamethason (PomDex) zur Behandlung von rezidiviertem oder refraktärem Multiplen Myelom untersucht.<br><br>Der Antrag stützt sich auf die Ergebnisse der Phase-III-Studien DREAMM-7 und DREAMM-8. Beide Studien erreichten ihre primären Endpunkte und zeigten eine statistisch signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) für die Blenrep-Kombinationen im Vergleich zu Standardtherapien.<br><br>Hesham Abdullah, Senior Vice President, Global Head Oncology, R&D bei GSK, betonte die Bedeutung dieses Schritts für die Verbesserung der Behandlungsergebnisse von Myelompatienten. „Wir arbeiten daran, Blenrep so schnell wie möglich für Patienten verfügbar zu machen, angesichts des hohen ungedeckten Bedarfs und der klinisch robusten Effekte der Blenrep-Kombinationen“, sagte Abdullah.<br><br>Die DREAMM-7-Studie verglich Belantamabmafodotin mit BorDex gegen Daratumumab mit BorDex, während die DREAMM-8-Studie Belantamabmafodotin mit PomDex gegen Bortezomib mit PomDex verglich. Beide Studien zeigten positive Trends beim Gesamtüberleben (OS), die jedoch in der Interimsanalyse nicht statistisch signifikant waren. Das Sicherheitsprofil der Kombinationsbehandlungen entsprach den bekannten Profilen der einzelnen Wirkstoffe.<br><br>Das Multiples Myelom ist die dritthäufigste Blutkrebsart weltweit. Es ist behandelbar, aber in der Regel nicht heilbar. Jährlich werden weltweit etwa 180.000 neue Fälle diagnostiziert, davon rund 50.000 in Europa. Angesichts der Tatsache, dass die Krankheit häufig resistent gegen bestehende Therapien wird, ist die Forschung nach neuen Behandlungsmethoden von entscheidender Bedeutung.

Originalquelle: gsk.com