GSK: Depemokimab zeigt positive Ergebnisse bei schwerer asthmamedikation
GSK plc hat positive Ergebnisse aus zwei Phase-III-Studien (SWIFT-1 und SWIFT-2) für depemokimab bei schwerer Asthma bekannt gegeben. Beide Studien erreichten ihre primären Endpunkte und zeigten eine Reduktion von Exazerbationen.

GSK plc hat positive Ergebnisse aus den beiden Phase-III-Klinikstudien SWIFT-1 und SWIFT-2 veröffentlicht. In diesen Studien wurde Depemokimab bei Erwachsenen und Jugendlichen mit schwerem Asthma und Typ-2-Entzündungen untersucht. Beide Studien erfüllten ihre primären Endpunkte und belegten eine statistisch signifikante sowie klinisch bedeutsame Reduktion der jährlichen Rate klinisch relevanter Exazerbationen (Asthmaanfälle) über einen Zeitraum von 52 Wochen im Vergleich zu Placebo. Die Gesamthäufigkeit und Schweregrad der behandlungsbedingten unerwünschten Ereignisse waren bei mit Depemokimab und mit Placebo behandelten Patienten ähnlich.
Depemokimab wird als das erste ultra-langwirksame Biologikum beschrieben, das in Phase-III-Studien evaluiert wird. Es verfügt über eine hohe Bindungsaffinität zu Interleukin-5 (IL-5), was eine Dosierung alle sechs Monate ermöglichen könnte. IL-5 ist ein zentrales Zytokin bei Typ-2-Entzündungen, die bei über 80 % der Patienten mit schwerem Asthma vorliegen und zu unvorhersehbaren Exazerbationen führen können. Dieser Entzündungstyp ist oft durch erhöhte Eosinophilen-Werte im Blut gekennzeichnet.
Kaivan Khavandi, SVP, Global Head of Respiratory/Immunology R&D bei GSK, betonte, dass diese Ergebnisse die Evidenz dafür verstärken, dass die gezielte Hemmung von IL-5 eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der Typ-2-Entzündung spielt, die schwere Asthmaanfälle auslöst. Er hob hervor, dass ein Dosierungsintervall von sechs Monaten, also nur zwei Injektionen pro Jahr, die Behandlung für die Patienten erheblich vereinfachen könnte, und verwies auf Studien, die zeigen, dass eine Mehrheit der Ärzte längere Dosierungsintervalle als vorteilhaft erachtet.
GSK plant, die vollständigen Ergebnisse der SWIFT-1 und SWIFT-2 Studien auf einem bevorstehenden wissenschaftlichen Kongress zu präsentieren und die Daten zur Unterstützung von Zulassungsanträgen bei Gesundheitsbehörden weltweit zu verwenden. Depemokimab ist derzeit weltweit nicht zugelassen. Das Unternehmen untersucht Depemokimab auch für andere IL-5-vermittelte Erkrankungen.