GSKs Trelegy Ellipta erhält erweiterte COPD-Indikation in Europa
Die Europäische Kommission hat eine erweiterte Zulassung für GSKs Trelegy Ellipta genehmigt, die die Wirkung auf Exazerbationen bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) anerkennt. Das Medikament ist nun für Patienten angezeigt, die nicht ausreichend mit Dual-Bronchodilatoren behandelt werden.

GSK plc gab am 9. November 2018 bekannt, dass die Europäische Kommission eine erweiterte Indikation für das einmal täglich anzuwendende Trelegy Ellipta (Fluticasonfuroat/Umeclidinium/Vilanterol) zugelassen hat. Diese Zulassung bestätigt die Wirksamkeit der Therapie bei COPD-Exazerbationen.
Die erweiterte Indikation macht Trelegy Ellipta zur ersten Single-Inhaler-Dreifachtherapie, die speziell für Patienten mit mittelschwerer bis schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) angezeigt ist, die nicht ausreichend mit einer Dual-Bronchodilatation behandelt werden. Sie gilt auch für Patienten, deren Zustand mit einer Kombination aus einem inhalativen Kortikosteroid (ICS) und einem langwirksamen Beta-2-Agonisten (LABA) nicht ausreichend kontrolliert wird.
Diese regulatorische Aktualisierung wird durch Daten aus der wegweisenden IMPACT-Studie (Informing the Pathway of COPD Treatment) gestützt. Die Studie zeigte, dass Trelegy Ellipta bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer COPD anderen Therapien, einschließlich Relvar/Breo Ellipta (FF/VI) und Anoro Ellipta (UMEC/VI), überlegen war. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehörten eine Reduzierung der Exazerbationen, eine verbesserte Lungenfunktion und eine gesteigerte Lebensqualität.
Trelegy Ellipta kombiniert Fluticasonfuroat (ein ICS), Umeclidinium (ein langwirksamer Muskarinrezeptor-Antagonist) und Vilanterol (ein langwirksamer Beta-2-Agonist) in einem einzigen Inhalator. GSK plc ist ein globales Gesundheitsunternehmen mit Schwerpunkt auf wissenschaftsbasierter Innovation.