GTA: San Andreas VR-Version für Meta Quest 3 entwickelt
Ein Drittentwickler hat Grand Theft Auto: San Andreas erfolgreich auf die Virtual-Reality-Plattform Meta Quest 3 portiert. Das Spiel war ursprünglich für Quest 2 geplant.

Ein Drittentwickler hat das klassische Spiel Grand Theft Auto: San Andreas erfolgreich auf die Virtual-Reality-Plattform Meta Quest 3 portiert. Dies geschieht mehrere Jahre nachdem Meta sein offizielles VR-Projekt für dasselbe Spiel stillschweigend eingestellt hatte. Der Entwickler GeT_RiCh kündigte die Veröffentlichung des Quellcodes des Projekts auf GitHub an, was das Spielen auf dem Quest 3-Headset ermöglicht.
Das Projekt ist kein fertiges Spielepaket und erfordert technisches Fachwissen von den Benutzern. Spieler müssen eine legale Android-Version des Spiels erwerben und die OpenXR-Schicht auf einem Computer kompilieren. Das resultierende Programm wird dann auf einem Quest 3-Headset im Entwicklermodus installiert. Zusätzlich sind eine spezifische Android-Version und Audiopakete für das Spiel erforderlich.
GeT_RiCh nutzte KI-Tools zur Unterstützung beim Schreiben von Code-Teilen, betonte jedoch, dass der Großteil der Anpassung und Implementierung seine eigene Arbeit war. Das Projekt befindet sich noch in einem frühen Stadium und bietet kein vollständiges VR-Erlebnis, zeigt aber die Fähigkeit der Community, aufgegebene offizielle Projekte wiederzubeleben.
Metas Gründe für die Einstellung des ursprünglichen Projekts sind offiziell nicht bekannt. Mögliche Faktoren könnten die Leistungsgrenzen von Quest 2, die Komplexität des Spiels in einer VR-Umgebung oder Zweifel an seiner kommerziellen Rentabilität sein. Diese Initiative spiegelt einen wachsenden Trend wider, bei dem Community-Entwickler VR-Versionen traditioneller Spiele portieren, für die keine offiziellen VR-Veröffentlichungen existieren.