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Gesundheit

Guerbet meldet 11,2 % Umsatzrückgang in den ersten neun Monaten 2020

Guerbet, ein Spezialist für Kontrastmittel für die medizinische Bildgebung, gab am 22. Oktober 2020 bekannt, dass der Umsatz des Unternehmens für die ersten neun Monate des Jahres 2020 536 Millionen Euro betrug, 11,2 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

22. Juni 2026
Guerbet meldet 11,2 % Umsatzrückgang in den ersten neun Monaten 2020
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Guerbet, ein weltweit tätiger Spezialist für Kontrastmittel und Lösungen für die medizinische Bildgebung, hat seine Umsatzerlöse für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2020 veröffentlicht. Zum 30. September 2020 beliefen sich die ausgewiesenen Umsatzerlöse auf 536,0 Mio. EUR, was einem Rückgang von 11,2 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Bereinigt um Wechselkurseffekte (CER) beliefen sich die Umsatzerlöse auf 548,3 Mio. EUR, ein Rückgang von 9,1 %.

Während das zweite Quartal einen deutlichen Rückgang verzeichnete, zeigte das dritte Quartal Anzeichen einer Erholung der Geschäftstätigkeit. Auf CER-Basis sanken die Umsatzerlöse im dritten Quartal um 10,7 % auf 181,3 Mio. EUR, was eine Verbesserung gegenüber dem Vorquartal darstellt. Guerbet gab an, dass diese Leistung den Erwartungen für das Jahresende 2020 entspricht.

Die COVID-19-Pandemie beeinträchtigte weiterhin das Geschäftsfeld Diagnostic Imaging, dessen Umsatzerlöse um 13,3 % (11,1 % CER) auf 462,5 Mio. EUR zurückgingen. Insbesondere die MRI-Verkäufe verzeichneten einen deutlichen Rückgang von 18,3 % (17,2 % CER). Die Umsatzerlöse für CT/Cath Lab sanken um 10,6 %. Im Gegensatz dazu blieben die Umsatzerlöse im Bereich Interventional Imaging mit 53,6 Mio. EUR stabil, hauptsächlich getragen durch Lipiodol®-Produkte.

Das Unternehmen geht davon aus, dass die Umsatzerlöse im zweiten Halbjahr weitgehend mit denen des ersten Halbjahres vergleichbar sein werden. Guerbet erwartet, dass das EBITDA für das Gesamtjahr 2020 rund 14 % der Umsatzerlöse betragen wird. Darüber hinaus ist das Unternehmen zuversichtlich, seine Strukturkosten langfristig senken zu können, was sich bei einer Normalisierung des Geschäfts positiv auf die Rentabilität auswirken dürfte.

Originalquelle: guerbet.com