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Technologie

Hack legt nahe: KI-Musikgenerator Suno nutzte YouTube-Daten für Training

Die KI-Musikplattform Suno wurde Berichten zufolge gehackt. Ein Hacker behauptet, Quellcode eingesehen zu haben, der zeigt, dass das Unternehmen Audio von YouTube und anderen Plattformen für das KI-Training genutzt hat.

15. Juli 2026
Hack legt nahe: KI-Musikgenerator Suno nutzte YouTube-Daten für Training

Der KI-Musikgenerator Suno ist Ziel eines Hackerangriffs geworden, berichtet 404 Media. Der Hacker gibt an, Zugriff auf den Quellcode des Unternehmens erlangt zu haben. Dieser enthülle, dass Suno umfangreiche Audiodaten von YouTube, Deezer und Genius für das Training seiner künstlichen Intelligenz abgeschöpft hat.

Suno hatte zuvor eingeräumt, "öffentlich verfügbare Musikdateien" aus dem Internet zu nutzen. Das Unternehmen verteidigte diese Praxis unter Berufung auf das "Fair Use"-Prinzip, ein Rechtskonzept, das Interpretationsspielraum lässt und rechtlich umstritten ist. Große Plattenlabels haben Klagen gegen Suno eingereicht und werfen dem Unternehmen unter anderem Verstöße gegen den Digital Millennium Copyright Act (DMCA) und die Nutzungsbedingungen von YouTube vor.

Der Vorfall wirft auch ein Schlaglicht auf andere Akteure im Bereich der KI-Musik. Udio, ein weiterer KI-Musikgenerator, wurde ebenfalls beschuldigt, YouTube-Daten für Trainingszwecke gesammelt zu haben. Auch Google, das Mutterunternehmen von YouTube, sieht sich ähnlichen Vorwürfen bezüglich des Urheberrechts im Zusammenhang mit seinen KI-Trainingsdaten gegenüber.

Der Hacker soll zudem Zugang zu Kundeninformationen wie E-Mail-Adressen, Telefonnummern und teilweisen Kreditkartendaten erlangt haben. Suno hat seine Kunden über den Vorfall im November 2025 nicht informiert und bezeichnete ihn als "begrenzte Sicherheitsvorfall, der schnell eingedämmt wurde."

Originalquelle: techcrunch.com