Hamlet BioPharma erzielt Fortschritte in der Tuberkulose-Therapieforschung
Hamlet BioPharma hat Studienergebnisse zu seinem antimikrobiellen Peptid NZ2114 veröffentlicht, das die Abwehrmechanismen des Tuberkulosebakteriums überwinden und bestehende Behandlungen verbessern kann.

Lund, Schweden – Hamlet BioPharma gab am 17. Juni 2025 Fortschritte in der Entwicklung von Tuberkulose-Therapien bekannt. Die Forschungsgruppe des Unternehmens, die auf die Entwicklung von Medikamenten gegen Krebs und Infektionskrankheiten spezialisiert ist, hat das antimikrobielle Peptid NZ2114 untersucht.
Die Studie hebt NZ2114, eine Plectasin-Variante, als vielversprechenden therapeutischen Kandidaten gegen Mycobacterium tuberculosis hervor. Es zeigt die Fähigkeit, die einzigartig komplexe, lipidreiche und permeabilitätsarme Membran des Bakteriums zu überwinden.
NZ2114 hat eine starke antimykobakterielle Aktivität gezeigt und synergisiert mit Erstlinien-TB-Medikamenten wie Isoniazid und Ethambutol. Das Peptid bleibt zudem stabil im Serum und ist für menschliche Zellen nicht toxisch, was es zu einem starken Kandidaten für zukünftige Behandlungsstrategien macht.
Antimikrobielle Wirkungen wurden auch gegen klinische Isolate von grampositiven Bakterien beobachtet, einschließlich MRSA (methicillinresistenter Staphylococcus aureus). In einem Mausmodell reduzierte NZ2114 das Tuberkulosebakterium nach drei Dosen signifikant.
Diese Ergebnisse deuten auf das Potenzial von NZ2114 bei der Entwicklung neuer Tuberkulose-Therapien hin, ein entscheidender Schritt zur Bekämpfung dieser bedeutenden Infektionskrankheit. Diese Entwicklung ergänzt die laufende Pipeline des Unternehmens, die sich auf Krebs- und Infektionsbehandlungen konzentriert.