Handan Qifeng Carbon stellt Analyseverfahren für EDM-Elektrodenqualität vor
Handan Qifeng Carbon beschreibt ein Verfahren, um mittels Werkstückanalyse auf Porosität in Graphitelektroden zu schließen.

Handan Qifeng Carbon Co., Ltd. hat ein technisches Verfahren publiziert, mit dem sich der Zustand von Graphitelektroden durch die Analyse von Werkstückoberflächen nach dem Funkenerodieren (EDM) beurteilen lässt. Das Unternehmen beschreibt die Methode als indirektes Diagnosemittel, um Bereiche mit mangelhafter Dichte oder ungleichmäßiger Bindemittelverteilung innerhalb der Elektrode zu identifizieren.
Lokale Unregelmäßigkeiten in der Elektrodenstruktur beeinträchtigen die thermische Leitfähigkeit und die Stabilität des Entladungsprozesses. Diese Instabilitäten hinterlassen charakteristische Spuren auf dem Werkstück: ungleichmäßige Kraterbildung, abweichende Oberflächenrauheit oder Veränderungen in der abgelagerten Kohlenstoffschicht. Wenn die Abweichungen nicht durch Maschinenparameter erklärbar sind, lässt dies laut dem Unternehmen auf strukturelle Schwachstellen im Elektrodenmaterial schließen.
Das Analyseverfahren umfasst drei Stufen: mikroskopische Untersuchung auf atypische Oberflächenmuster, rasterbasierte Rauheitsmessungen zur Identifikation lokaler Ausreißer sowie metallographische Analysen von Querschnitten zur Bestätigung. Während dieses Verfahren keine direkte zerstörungsfreie Prüfung wie eine CT-Aufnahme ersetzen kann, dient es als Überwachungsinstrument während des Fertigungsprozesses.
Das Ziel von Handan Qifeng Carbon ist es, Anwendern eine Methode an die Hand zu geben, um fehlerhafte Elektrodenstrukturen frühzeitig in der laufenden Produktion zu erkennen und von prozessbedingten Fehlern abzugrenzen.